Mehr als nur Museum

Am Samstag kommen alle museumshungrigen Menschen auf ihre Kosten. Die Museumsnacht Köln gehört seit nunmehr 15 Jahren zu einem festen Termin in den Kalendern nicht nur der Kölner. In diesem Jubiläumsjahr haben die Veranstalter  - StadtRevue V

„Auch mal gucken, wie die andere Seite ausschaut“

Für die Kölner Fotografin Christel Plöthner war es nun schon die siebte Reise in die Palästinensischen Autonomiegebiete. Was sie im ihr mittlerweile vertrauten Bethlehem fand, waren großzügige, freundliche Menschen, die sich trotz aller Widrigkeit

Ich mach' alles, wozu ich Lust hab

Sagt Rochus Aust, international renommierter Trompeter, Klangkünstler und neuerdings Kurator von „Kunst im Turm“ an der Lutherkirche. Auf diese Aufgabe hat er offensichtlich Lust. Er tritt das Erbe von Hermann Vogel an, der knapp zwanzig Jahre lan

What a wonderful world!

Die wundervolle Welt des GRÜMMER ist endlich einmal wieder zu sehen, taucht aus der Versenkung auf, lädt zum Spazieren ein. Der Song, durch Louis Armstrong berühmt geworden, schallt durch die Kartäuserkirche zum Auftakt der Vernissage einer A

Christoph Bangert - Hello camel / Foto: Dirk Gebhardt

Krieg ist Alltag – nur nicht bei uns.

Es ist eine simple Zahl: 28. In achtundzwanzig Staaten gibt es laut Angaben der UN Kriege oder -euphemistischter- bewaffnete Konflikte. Viele schon seit mehr als zehn Jahren. Für die Menschen in diesen Ländern sind Krieg und die damit verbundenen

Köln – die Hauptstadt der süßen Verführung

Ohne spezielle Erwartung komme ich am wunderbar sonnigen letzten Donnerstag im Schokoladenmuseum an. Es wird heute – natürlich – um Schokolade gehen. Und um das Rheinland. Anlass ist die Pressekonferenz zur Ausstellungseröffnung “Schokoladenrausch

Vom Liebesglück zum Liebesleid

Zum 15. Mal findet das „Sommerblut“-Festival in Köln statt. Dem diesjährigen Schwerpunktthema „Liebe“ in all ihren Facetten widmen sich auch zwei Ausstellungen in der Südstadt. Dreht sich in „Love Letters“, der Schau der Künstlergemeinschaft im KA

Das Klingen zulassen

Es ist eines der kleinen Bilder, das neben anderen den Treppenabgang säumt, das Eckard Alkers Sicht- und Arbeitsweise zu beschreiben scheint, eine Hommage an den Maler Jasper Johns. Silhouetten sind darauf zu sehen und in unprätentiöser Schrift "M

„Man sieht immer das, was man kennt“

„Mein Vater hat von 1955-1960 in Düsseldorf studiert. 1980 war er beruflich in Düsseldorf und nahm uns, seine Familie, wegen des längeren Aufenthalts mit. Dann brach der Iran-Irak-Krieg aus. Und dann blieben wir hier. Da war ich zwei Jahre alt“, s

Don't tell me - show me

"Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen", lautete die oft zitierte pampige Antwort von Helmut Schmidt auf die Frage nach seinem Selbstverständnis als Politiker. Dabei hatte er durchaus Ideen, Wunschbilder und Vorstellungen davon, wie ein Zusammen