• Restaurant, Bar, Kneipe, Lokal, Essen, Trinken, Gastronomie, Köln, Südstadt
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Mainzer Hof

Ort

Maternusstraße 18
50678 Köln
0221 312549

 

Wenn es so etwas wie die Ur-Kneipe der modernen Südstadt gibt, dann ist es der Mainzer Hof. 1984 gegründet, als die Südstadt so richtig rockte, ist das Lokal auf der Mainzer Straße ein Ort der Aktionen, Diskussionen und wildesten Karnevalstänze, das Wohnzimmer eines ganzen Viertels. Hierhin gehen Leute im Alter von 20 bis 70 Jahren. Hier treffen sich Sportgruppen zum Stammtisch, Doppelkopfspieler zum Zocken und FC-Fans zum gemeinsamen Leiden. In dieser Kneipe werden politische Streits geführt und Freundschaften fürs Leben geschlossen.

 

 

Familien kommen zum Abendessen. Die Kinder spielen Fangen auf dem Bürgersteig, die Frauen bestellen Dorade Royal mit Salat, und die Männer bekommen glänzende Augen bei den köstlichen Schnitzeln, die es hier gibt.
 
Der Mainzer Hof ist gelebter Mythos. Schon optisch. Der berühmte Schnappschuss von Möller’s Aap hängt an der Wand, als er, die Kölner Boxer-Legende, den Schiedsrichter umhaut. Zack – nur keinen Respekt! Die dunkelbraunen Stühle und Holztische, die knallorange Wand, wild zusammen geschraubte Lampen und Lichtobjekte von Tom Volkenrath – so oder so ähnlich sah diese Kneipe schon immer aus. Der Mainzer Hof blieb sich treu, auch wenn die Besitzer wechselten.
 
Seit 2004 führt nun Gudrun Goerke das Zepter. Früher war sie im Management einer Bank tätig, heute schmeißt sie voller Ideen den Laden. Sie kennt ihn von der Pieke auf, schließlich hat sie hier jahrelang nebenher gekellnert. Egal ob Mainzer Straßenfest, Kneipenmarathon, Fußball-WM: Der Mainzer Hof mischt mit.
Die Küche bietet eine Tageskarte, auf der es markfrische klassisch-kölsche und ambitioniert-mediterrane Gerichte gibt (z.B. Hering Hausfrauenart, Thunfischcarpaccio, Spanferkelsteaks in Madeirasauce). Die Preise für ein Hauptgericht reichen von 6,70 bis 14 Euro.
 
Daneben bietet der Mainzer Hof monatlich Aktionen, die Gudrun gemeinsam mit den beiden Köchen und dem Team umsetzt. Spargelwochen, Wildwochen, Weihnachtsmenüs. Bei einer „Reise durch Marokko“ wird neben nordafrikanischem Essen und Pfefferminztee Henna-Malerei angeboten. Höhepunkt einer italienischen Woche: ein Retro-Diavortag über eine Rimini-Reise aus den 50er Jahren.
 
Partymäßig sind die Höhepunkte natürlich Silvester, Karneval und der Tanz in den Mai, aber wer auch an anderen Tagen mit seinen Freunden feiern will, kann nach Vorbestellung an der Theke ein Pittermännchen kriegen.
 
Und im Sommer hat der Mainzer Hof den entscheidenden Standortvorteil fürs Feierabendkölsch: Hier kann man einen der schönsten Sonnenuntergänge der Südstadt genießen.
 
Öffnungszeiten:
 
Mo. – So.: 17 – Ende offen
Bei FC-Spielen auch früher.
Doro Hohengarten

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